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Norwegen mit dem Wohnmobil: Reisen für Individualisten

Norwegen erstreckt sich über mehr als 2.000 Kilometer Länge im Bereich der Westküste der skandinavischen Landmasse. Landschaften von großer Naturschönheit ziehen jedes Jahr Tausende von Touristen an und einige große Städte bieten besondere Sehenswürdigkeiten, Baudenkmäler, Museen und kulturelle Ereignisse. Beliebte Reiseziele sind die Fjordküsten im Westen und die Gebirgs- und Gletscherregionen im Innern des Landes. Eine besondere Faszination übt auf viele auch das Nordkap aus: Der nördlichste Punkt des europäischen Festlandes ist ein viel besuchtes Reiseziel. Von Deutschland aus ist Norwegen mit dem Flugzeug, per Schiff und per Bahn zu erreichen. Zahlreiche Reiseveranstalter bieten Pauschalreisen an, die eine Kombination aus Flug- Bus- und Schiffsreisen beinhalten. Mit etwas Landeskenntnis lassen sich aber auch individuelle Reisen organisieren.
Reisen in Norwegen mit dem Wohnmobil bieten großen Gestaltungsspielraum, da Übernachtungsmöglichkeiten nicht im Voraus gebucht oder kurzfristig gesucht werden müssen. Eine Routenplanung und die Anschaffung entsprechender Straßenkarten sind empfehlenswert, je nach Interessen und Wetterlage können die Reiseetappen aber variiert und kürzere oder längere Strecken zurückgelegt werden. Die Anreise kann von Deutschland aus mit dem Wohnmobil erfolgen, wobei die lange Anfahrt und Fahrstrecken in Kauf zu nehmen sind. Eine Alternative bietet die Möglichkeit mit dem Flugzeug anzureisen und vor Ort ein Wohnmobil zu mieten. Stellplätze für Wohnmobile gibt es in den meisten Campinganlagen, darüber hinaus sind in viel besuchten Städten besondere Areale für das Abstellen von Wohnmobilen ausgewiesen. Das Straßennetz in den Gebirgs- und Fjordregionen wurde in den letzten Jahren weiter ausgebaut, nur in entlegenen Gebieten ist noch mit Schotterpisten zu rechnen. Gutes fahrerisches Können erfordern die Passstraßen im Gebirge.
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